U13-Kreisauswahl FLVW-Meisterschaften 2020

3 Sekunden fehlten zum Halbfinaleinzug Äusserst unglücklich verlief die diesjährige Westfalenmeisterschaft für die U13 Auswahl der Mädchen in Beckum.

 

In der Vorrunde spielte das Team von Judith Finke und Johannes Müller äußerst konzentriert und souverän. Direkt das erste Spiel gegen den Kreis Arnsberg gewann man verdient mit 2:0. Steinfurt agierte druckvoll und kombinierte sich immer wieder geschickt durch. Greta Viefhues und Kristina Evsin trafen für Steinfurt in diesem Spiel.

 

Nach dem guten Start folgte ein torloses 0:0 Unentschieden gegen den Kreis Lüdenscheid. Auch hier war Steinfurt klar überlegen, Lüdenscheid spielte sehr destruktiv und beschränkte sich ausschließlich auf die Defensive, so wurde es Steinfurt schwer gemacht.

 

Das dritte Vorrundenspiel gegen den Kreis Beckum wurde dann einfacher, da Beckum auch mitspielen wollte. So ergaben sich immer wieder Räume, die Steinfurt gekonnt nutzte. Yasemin Mohammadi und Kristina Evsin schossen eine 2:0 Führung heraus. Das 3:0 von Louisa Rehuis war dann Anschauungsunterricht pur. Über vier Stationen, angefangen bei der starken Torhüterin Lea Berning wurde per Direktspiel der Gegner schwindelig gespielt.

 

Der Gruppensieg war Steinfurt kaum noch zu nehmen. Im letzten Gruppenspiel machte Steinfurt das dann perfekt. Der Kreis Bielefeld wurde mit 2:1 geschlagen. Angeführt von der immer wieder mit nach vorne agierenden Greta Viefhues gelang dieser auch die 1:0 Führung. Nach eine Unaufmerksamkeit schaffte Bielefeld zwar den Ausgleich. Doch Anni Wolters schoss Steinfurt wieder auf die Siegerstraße.

 

Im Viertelfinale stand dann der Kreis Tecklenburg als Gruppenzweiter der Gruppe A fest. In einem spannenden und hochklassigen Spiel ging Steinfurt durch Kristina Evsin verdient mit 1:0 in Führung. Tecklenburg gab sich nicht geschlagen und erspielte sich nun seinerseits Chancen, die Steinfurt aber mit aller Macht vereitelte, sei es durch die junge Lia Puppe, die immer wieder einen Fuß dazwischen hatte, oder durch eine ganz starke Lea Berning im Tor. Steinfurt hatte auch noch Chancen die Führung auszubauen, aber auch Tecklenburg hatte eine starke Torhüterin, die über sich hinauswuchs. Die Uhr lief runter und es waren nur noch 3 Sekunden Restspielzeit, als aus dem Gewühl heraus doch noch der Ausgleich fiel. Es folgte ein 7 Meter Schießen, bei dem der Kreis Tecklenburg die Oberhand behielt und Lea Berning einmal überwinden konnte. Steinfurt scheiterte leider an Pfosten und Latte. Somit zog der Kreis Tecklenburg ins Halbfinale ein und Steinfurt konnte die Taschen packen. Ein sehr unglückliches Ausscheiden, war man doch so kurz davor gewesen, selbst im Halbfinale zu stehen.

 

Tecklenburg durch das knappe Weiterkommen gepusht, spielte sich fortan in einen Rausch und zog letztendlich sogar ins Finale ein. Dort konnten sie ebenfalls nach 7 Meter Schießen gegen den Kreis Ahaus/Coesfeld/Recklinghaus das Finale gewinnen und ist somit der neue Westfalenmeister in der Halle.

 

Das Trainerteam war mit dem Auftreten ihres Teams mehr als zufrieden. „Das war spielerisch genau das, was wir von den Spielerinnen gefordert hatten. Sie haben in jeder Aktion mutig agiert und auch alle taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Kristina Evsin und Greta Viefhues, sowie Lea Berning entwickeln sich immer mehr zu echten Führungsspielerinnen und die jungen Spielerinnen Lia Puppe und Samire Osmani haben hier für viel Aufsehen gesorgt, da werden wir noch viel Freude dran haben. Eine durch und durch geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainerin Judith Finke.

 

Zum Team gehörten:  Lea Berning, Luisa Rehuis, Yasemin Mohammadi (FSV Ochtrup), Samire Osmani (St. Arnold/Hauenhorst), Greta Viefhues (Mat. Metelen), Lia Puppe (SUS Neuenkirchen), Anni Wolters, Sofie Tecklenborg (Bor. Emsdetten), Kristina Evsin (SF Gellendorf), Hannah Dalming (JSG Borghorst/Burgsteinfurt)