Ü35-Frauen der SG Preußen Borghorst verpassen die Qualifikation für den Ü35-DFB-Cup 2019 in Berlin

Leider konnten die Ü35-Frauen der SG Preußen Borghorst ihren Erfolg aus 2018 nicht wiederholen und das Ticket für die Ü35-Endrunde in Berlin buchen.

Dabei hatte es trotz einiger terminbedingter Ausfälle von Spielerinnen nach der Halbzeit der Doppelspielrunde noch sehr gut ausgesehen. Mit einem verdienten 2:1-Sieg gegen die Kreisauswahl Herne durch Tore von Daniela Pätzold und Manu Frettlöh war der Auftakt perfekt. Als die KA Herne dann noch den 1. FFC Asbach Uralt mit 1:0 bezwingen konnte, hätten die Borghorsterinnen im dritten Spiel schon eine Vorentscheidung erspielen können. Trotz vieler guter Einschussmöglichkeiten der Ü35-SCP-Frauen war es ein schneller Gäste-Konter, der die Partie für den Dauerrivalen Asbach Uralt entschied. Trotzdem führte man noch die Tabelle an.
Im Rückspiel der Spielrunde gelang durch ein sehenswerte Kopfballtor von Britta Thaler ein verdienter Sieg gegen die KA Herne. Da 1. FFC Asbach Uralt das Rückrundenspiel gegen Herne aber dann für sich entschied, war klar, dass die SCP-Frauen einen Sieg benötigten, um das Ticket nach Berlin zu lösen. Gerade zu Beginn entwickelte sich ein spannendes, offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Abspielfehler im Aufbauspiel des SCPs wurde dann prompt bestraft - und brachte die Vorentscheidung mit dem 0-1. Die Borghorsterinnen gingen dann in den letzten Minuten auf volles Risiko - konnten aber die Niederlage nicht mehr abwenden. In der Schlussminute musste Keeperin Steffi Neuser noch zweimal hinter sich greifen. Als WDFV-Ü35-Sieger reist nun das Team vom Niederrhein Mitte September in die Hauptstadt.

Foto: (hinten) Eva Knüp, Manu Frettlöh, Dani Pätzold, Sylvia Augustejn, Janina Schwake, Judith Finke
vorne: Melanie Waterkamp, Coach Marianne Finke-Holtz, Britta Thaler, Susi Doliner, Eve Nagel, Maren Brumley und Steffi Neuser.