Ü35-Frauen sind Westdeutscher Meister 2018 und sichern sich die Qualifikation für den Ü35-Frauen-DFB-Cup in Berlin

Team: Coach Marianne Finke-Holtz, Anne Frieler, Judith Finke, Daniela Paetzold, Melanie Waterkamp, Manu Frettlöh, Susi Doliner, Janina Schwake
Vorne: Britta Röwer, Sylvia Augusteijn, Maren Brumley, Steffi Neuser, Evelyn Nagel und Doris Achtermann

Berlin, Berlin, wir fahren nach der Berlin“, so schallte es am Samstag in Duisburg über den Platz. Nach 2013, 2014 und 2015 sicherten sich die U35-Frauen des SC Preußen Borghorst zum 4. Mal das Ticket zur Teilnahme an der Endrunde des DFB-Ü35-Frauen-Cup. Sie reisen vom 14. – 16. September 2018 auf Einladung des DFBs zu den Finalspielen. Erstmals wird die 6 Auflage der Ü35-Frauen-Endrunde gemeinsam mit den Endrunden zum Ü40-DFB-Cup und Ü50-DFB-Cup der Herren im Amateurstadion von Hertha BSC im Schatten des Olympiastadions ausgetragen.

Nach einer Absage von Borussia Emsdetten waren drei Teams zu diesem Qualifikations-Turnier nach Duisburg gereist. Neben dem aktuellen Deutschen Ü35-Meister FFC Asbach Uralt der SGS Essen und dem aktuellen Ü30-Vize-Westfalenmeister Kreisauswahl Herne komplettierten die Adlerträgerinnen aus Borghorst das Teilnehmerfeld. In einer Doppelrunde wurde 6 Begegnungen ausgetragen.

Nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ trafen die Borghorsterinnen zu Beginn im Westfalenderby auf die Kreisauswahl Herne. Gegen dieses Team um Bundesligaschiedsrichterin Marina Woszniak hatten die Preußinnen am vergangenen Wochenende in Kaiserau noch mit 0:1 das Nachsehen. Dieses Mal machten sie es besser, kamen gegen die zweikampfstarken Spielerinnen aber – trotz vieler Einschussmöglichkeiten - nicht zum Torerfolg – der Endstand lautet 0:0.
Im zweiten Spiel standen sich die „ewigen Rivalen“ Borghorst und 1. FC Asbach Uralt gegenüber. In einer spannenden, gut klassigen gingen die SCPlerinnen nach einem sehenswerten Solo durch Sylvia Augusteijn in der 9. Minute in Führung. Dank einer starken Abwehrleistung und einer sicheren Keeperin, Steffi Neuser, war das auch der Endstand. Gegen die Kreisauswahl Herne konnte sich Essen knapp mit 1:0 durchsetzen.
Im Rückspiel gegen die Kreisauswahl Herne setzten sich die Steinfurterinnen durch Treffer von Maren Brumley (6.) und Melanie Waterkamp (12.) verdient mit 2:0-Toren durch. Als Asbach Uralt sein 2. Spiel gegen die Kreisauswahl Herne knapp mit 2:1-Toren gewinnen konnte, war die Ausgangslage klar. Ein Unentschieden im Finalspiel reichte den Borghorsterinnen zum langersehnten Titelgewinn. Mit einer taktischen Meisterleistung, einer wahren Abwehrschlacht erkämpfte sich das Team von Marianne Finke-Holtz ein verdientes, torloses Remis gegen das mit ehemaligen Bundesliga- und National-spielerinnen gespickte Essener Team. Nach dem Schlusspfiff fielen sich die Borghorster Spielerinnen in der Mittagshitze von Duisburg in die Arme. Aus der Hand des Vorsitzenden des WDFV-F&B-Ausschusses, Dr. Niels Lange, nahm die Spielführerin Judith Finke, das Ticket für  Berlin in Empfang. Nach 2015 ging der Titel Westdeutscher Meister Ü35-Frauen wieder in den Kreis Steinfurt.

Judith Finke bei der Siegerehrung mit Dr. Niels Lange (WDFV-Präsidium)
Judith Finke bei der Siegerehrung mit Dr. Niels Lange (WDFV-Präsidium)