Ü30-Westdeutsche Meister  als Trainingseinheit genutzt

Eine Woche vor dem Saison-Highlight, dem DFB-Ü35-Cup in Münster, nutzen die Ü30-Frauen das Ü30-Westdeutsche Turnier als Trainingseinheit.

Leider mussten sie bei diesem Turnier auf ihre Offensivabteilung verzichten, da mit Melanie Waterkamp, Andrea Nitsche und Doris Achtermann gleich drei offensive Spielerinnen fehlten; ebenso Petra Engel im Abwehrzentrum. Außerdem fiel Sylvia Augusteijn wg einer Leistenverletzung bereits in der ersten Begegnung aus.
Im ersten Spiel setzen sich die SCP-Frauen dennoch mit 2:0-Toren gegen die KBC-Duisburg Golden Girls durch. Eva Knüp und Maren Brumley trafen. Im 2. Spiel gegen SpoHo (Sporthochschule) Köln machte sich das Fehlen der Stürmerinnen bemerkbar. Trotz guter Spielzüge fehlte immer wieder der finale Pass bzw. die Anspielstation, um dann erfolgreich zu sein. Da auch Anke Mikolajetz im Borghorster Tor eine starke Leistung zeigte, und keine Gegentreffer zulies, blieb es beim torlosen Unentschieden. Das letzte Spiel musste dann die Entscheidung über den Titel des Westdeutschen Meisters bringen. Das Team Lillifeen Oldstars, gespickt mit ehemaligen Spielerinnen der Bundesligisten Brauweiler, Tus Köln rrh und Fortuna Oberaußem, forderte die SCP-Ü30-Frauen stark. Bis zur 15. Minuten konnte man die Partie offen gestalten, dann gelang den Kölnerinnen das 1:0. Aufgrund der fehlenden Offensivkräfte konnten die Borghorsterinnen nichts mehr dagegen halten; mussten mit dem Schlusspfiff sogar noch den zweiten Treffer hinnehmen. So blieb am Ende nur der Bronze-Platz. Jetzt konzentriert sich das Team um Thorsten Engel und Carsten Eidhoff auf den Ü35-Cup in Münster.

Foto: Ü30-Frauen bei der Westdeutschen Meisterschaft
Hinten: Marianne Finke-Holtz, Ulrike Raus, Silke Bühn, Sylvia Augusteijn, Britta Röwer, Eva Knüp
vorne: Maren Brumley, Susi Doliner, Anke Mikolajetz, Nicki van Deenen, Petra Weiermann